„Wenn die Politik sich nicht um die Probleme der Bürgerinnen und Bürger kümmert, dann wenden sich die Leute von den demokratischen Parteien ab“
… so formulierte der Vorsitzende der Initiative NACHGEFRAGT Horst Paul Kuhley die Sorge der Initiative bei der Einladung zu einem Gespräch zum Thema „Wohnen in Kassel.“
Das daraufhin am 30.6.2026 stattfindende Expertengespräch war nach Ansicht der Initiative NACHGEFRAGT ein guter Erfolg. Als besondere Errungenschaft bezeichnete Kuhley die kooperative Atmosphäre des Gesprächs mit Expertinnen und Experten aus dem Mieterbund und 3 Fraktionen des Stadtparlaments (Die Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen war kurzfristig verhindert). So diskutierten Maximilian Schäfer, CDU-Fraktion im Kasseler Rathaus; Judith Boczkowski, SPD-Fraktion; Violetta Bock, Fraktion DIE LINKE und Freia von Stockhausen, Deutscher Mieterbund Nordhessen e. V. mit der Moderation von Bastian Ludwig (HNA) über perspektivische Lösungsansätze für die Wohnungsprobleme in Kassel.
Auch eine Anzahl eingeladener fachkundiger und interessierter Bürgerinnen und Bürger beteiligte sich mit konstruktiven Beiträgen und Fragen an der Diskussion. Nach und nach zeichneten sich im Gespräch mehrere konsensfähige Vorstellungen ab: kein Verkauf von städtischen Mietwohnungen; Förderung für weitere Investitionen in den Erhalt des Bestands der Wohnungsbaugesellschaften; wenn Verkauf von städtischen Grundstücken für Wohnzwecke, dann nur in Erbpacht.
Für NACHGEFRAGT, so Kuhley, bestehe nun Hoffnung, dass es in den nächsten Jahren zu einer konstruktiven und planvollen Zusammenarbeit der demokratischen Parteien im Stadtparlament beim Wohnungsproblem kommt.
